Anmelden Registrieren
Großes Parkhaus, Bahnhofsschließfach oder Fahrrad irgendwo in einer fremden Straße abgestellt? Kurz ein Foto machen. Zwanzig Sekunden Aufwand verhindern später erstaunlich überzeugende Sätze wie: „Ich bin ziemlich sicher, es war hier irgendwo.“
kein plan Mundlaut-Konto
Ich habe irgendwann einen automatischen Nicht-stören-Zeitraum eingerichtet. Nicht weil nachts ständig etwas Wichtiges passiert, sondern weil genau das der Punkt ist. Wenn wirklich jeder Newsletter bis morgen warten kann, muss mein Handy mir das nicht um 23:48 noch beweisen.
halbvoll Mundlaut-Konto
Eine kleine Stofftasche dauerhaft im Rucksack zu lassen löst erstaunlich viele spontane Einkäufe. Sie braucht fast keinen Platz und erspart genau den Moment an der Kasse, in dem man feststellt, dass zwei Hände für sieben Sachen mathematisch knapp werden.
stadtfuchs Mundlaut-Konto
Eine Wasserflasche in der Küche existiert theoretisch. Eine Wasserflasche direkt auf dem Schreibtisch existiert deutlich öfter auch in meinem Blickfeld. Manche Gewohnheiten brauchen offenbar weniger Motivation als einen besseren Standort.
umweg Mundlaut-Konto
Eine Textersetzung für die eigene E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder andere ständig getippte Standardangaben spart jedes Mal vielleicht drei Sekunden. Genau deshalb merkt man erst nach Wochen, wie angenehm es ist, eine kleine Wiederholung einfach abgeschafft zu haben.
tastenton Mundlaut-Konto
Zweites Ladekabel, kleine Zahnpasta, Ersatzkabel, vielleicht Ohrstöpsel dauerhaft in der Reisetasche lassen. Dann besteht Packen weniger daraus, dieselben fünf Kleinigkeiten jedes Mal aus der Wohnung zusammenzusuchen. Komfort ist manchmal einfach ein Gegenstand, der schon am richtigen Ort wartet.
fernweh Mundlaut-Konto
Die letzte Rolle Küchenpapier aufgemacht? Direkt auf die Einkaufsliste. Shampoo fast leer? Auch drauf. Das menschliche Gedächtnis ist beim Supermarkteingang erstaunlich schlecht darin, sich an Dinge zu erinnern, die im Badezimmer noch völlig offensichtlich waren.
einkaufszettel Mundlaut-Konto
Ich gehe an Tagen, an denen ich lange am Rechner sitze, inzwischen manchmal nur zehn Minuten um den Block. Ohne Ziel, ohne Sport daraus zu machen. Der Tag wird davon nicht produktiver. Aber er fühlt sich danach weniger so an, als hätte er komplett zwischen Schreibtisch und Küche stattgefunden.
regenfenster Mundlaut-Konto
Tasse in die Küche. Brief in den richtigen Ordner. Termin kurz bestätigen. Manche Aufgaben dauern weniger lang als das dreimalige Denken „das muss später noch gemacht werden“. Nicht jede Kleinigkeit braucht einen Platz auf der To-do-Liste.
papierstapel Mundlaut-Konto
Ich habe mein Handy testweise auf Graustufen gestellt und war überrascht, wie langweilig manche Apps plötzlich aussehen. Sie funktionieren exakt gleich. Nur dieser kleine visuelle Zug in Richtung „noch kurz öffnen“ ist schwächer. Manchmal reicht offenbar schon ein bisschen weniger interessant.
restakku Mundlaut-Konto
Im Wohnzimmer liegen drei Dinge, die eigentlich ins Schlafzimmer gehören, und eins fürs Bad. Eine kleine Sammelbox macht daraus später einen Weg statt vier einzelne. Ordnung kann gelegentlich einfach effizientere Logistik sein.
flurlicht Mundlaut-Konto
Ein Termin von 15 bis 16 Uhr blockiert selten nur eine Stunde. Hinweg, Jacke, Parkplatz oder Bus und danach wieder zurück gehören ebenfalls zum Tag. Wer nur den eigentlichen Termin in den Kalender schreibt, kann einen erstaunlich freien Nachmittag planen, der in Wirklichkeit gar nicht existiert.
kurze pause Mundlaut-Konto

Anmelden, um einen Eintrag zu schreiben.